Verletzte Menschen verletzen Menschen!

Was ist dran an dieser Behauptung und welche Auswirkungen kann das haben auf Beruf und Alltag?
Egal, ob wir uns im privaten Umfeld bewegen oder im beruflichen Kontext befinden, Menschen scheinen immer wieder ähnliche Verhaltensmuster auszuleben. Es ist bekannt, dass Menschen, welche als Kind emotional misshandelt wurden, häufig eine Tendenz zu ähnlichen Verhaltensweisen entwickeln. Dass Kinder, deren Eltern Alkoholprobleme haben, eine starke Tendenz entwickeln, ebenfalls in deren Zukunft Probleme mit Alkohol zu haben. Sei es, weil sie selbst damit konfrontiert sind oder weil Sie mit einem Partner zusammen sind, der Alkoholprobleme hat. Oder, dass Scheidungskinder, den emotionalen Schmerz der Trennung auch noch nach Jahrzehnten mit sich herumtragen. Dabei haben viele Kinder in der Trennung erlernt, Partei zu ergreifen, sich mit dem Schwächeren zusammen zu tun und es dem Stärkeren „heimzuzahlen.“  Hierzu finden Sie einen Artikel bei spiegelonline zu einer Langzeitstudie, die das belegt.

Mögliche Auswirkungen im Beruf und Alltag:

Da diese Erfahrungen und Emotionen tief im Menschen verankert sind, laufen diese Verhaltensmuster automatisiert und unbewusst ab. Wir meinen zu wissen, dass das Leben so ist, wie wir es  wahrnehmen und wir, reagieren entsprechend unserer als Kind erlernt Muster darauf! Weiter noch – wir versetzen uns regelrecht in Situationen, um diese Emotionen immer wieder zu erleben. (Interview Dr. Joe Dispenza oder Du bist das Placebo). So bringen wir uns immer wieder in ähnliche Situationen. Wir erleben sowohl im Beruf, als auch im Alltag, immer Gesprächsabläufe, Konfliktsituationen, Täter-Opferverhaltensweisen, Verhaltensweisen gegenüber Vorgesetzten und  Teammitgliedern die sich wiederholen und bereits vorhersehbar wären, würde uns das bewusst sein.

Mögliche Wahrnehmungsfilter:

Diese Aufzählung liefert eine Idee davon, welche Wahrnehmungsfilter aktiv sein können.

  • Verletzte Menschen nehmen Verhaltensweisen anderer gerne durch die Brille des „verletzt Werdens“ wahr.
    Ihre emotionale Enttäuschung verändert die Wahrnehmung anderer in der Art, dass der Eindruck entsteht, dass diese
    anderen etwas gegen sie im Schilde führen.
  • Verletzte Menschen fühlen sich oft als „Opfer“ und reagieren auch in diesem „Opferverhalten“.
    „Gemein“, „unfair“, „diskriminierend“, „falsch“ sind Begriffe, die gerne benutzt werden, um zu beschreiben, wie der Umgang miteinander erlebt wird – auch wenn dazu überhaupt keine Veranlassung besteht.
  • Verletzte Menschen übertragen den inneren Ärger gerne auf die Umgebung – Familie, Freunde, Kollegen, Chefs.
    Das Umfeld wird häufig genutzt, um die innere Unzufriedenheit auszuleben und den inneren, emotionalen Druck los zu werden. Oft zur Verwunderung des Umfeldes, das sich manchmal keiner „Schuld“ bewusst ist. Denn der emotionale Druck abgebaut ist, ist eine Zeit lang Ruhe angesagt, bis sich die Emotionen wieder aufbauen und wieder entladen werden müssen. Und, Hand aufs Herz, das kennen Sie doch auch vom Unternehmen: „Heute hat er wieder schlechte Laune.“  (Manche können die Uhr danach stellen.) Oder in Beziehungen, wenn scheinbar die offene Zahncreme „Schuld“ ist an der Auseinandersetzung –  die (vielleicht) einmal im Monat ihren Platz findet. Wenn wir das bei unseren Freunden oder Arbeitskollegen beobachten, schütteln wir oft nur den Kopf und es wird absehbar, was als nächstes passiert. In unserem eigenen Leben wird´s schon schwieriger. Oder hören Sie doch einfach auf, sich zu stressen! Ab jetzt! Dann gibt es nach dem Burnout keinen Rückfall – oder erst gar keinen Burnout sondern einfach mehr Lebensqualität.
  • Verletzten Menschen fällt es schwer sich in einem Team voll einzubringen.
    Nachvollziehbar, da die Aufmerksamkeit so ausgerichtet ist, Verletzungen aufzuspüren. Ein Team baut vorwiegend auf Vertrauen auf, auf ein Miteinander. Da ist Misstrauen eher hinderlich.
  • Verletzte Menschen sind emotional eher unsicher
    Wenn j


VI.    Hurt people have the emotional maturity of the age they received their (un-dealt with) hurt

For example, if a girl was raped by a man when she was 12 years old, unless she forgives that man and allows Christ to heal her heart and allay her fears, in that particular area of her life (sexuality with a man) her emotional growth will stop. Even when she reaches her later years she may still have the emotional maturity of a 12 year-old.

VII.    Hurt people are often frustrated and depressed because past pain continually spills over into their present consciousness

In many instances, they may not even be aware of why they are continually frustrated or depressed because they have coped with pain by compartmentalizing it or layering it over with other things over time.

IX.    Hurt people often occupy themselves with busyness, work, performance, and/or accomplishments as a way of compensating for low self-esteem

  • Often ministers are not motivated by a love for Jesus but a drive to accomplish.
  • It is important that pastors and ministers be led by the Spirit instead of being driven to succeed.
  • A minister should not preoccupy himself with making things happen. He or she should walk in integrity and humility and allow God to open up doors and provide a ministerial platform according to their assignment for their life and ministry.

X.    Hurt people often attempt to medicate themselves with excessive entertainment, drugs, alcohol, pornography, sexual relationships, or hobbies as a way to forget their pain and run from reality

Until the church learns to deal with and emphasize the emotional life and health of the believer, the church will be filled with half-Christians who pray and read the Bible but find no victory because they do not face the woundedness in their souls.

XI.    Hurt people have learned to accommodate their private “false self” or “dark side” which causes them to be duplicitous and lack integrity

Often their private life is different from their public life, which causes hypocrisy and compounds feelings of guilt, condemnation, and depression.

XV.    Hurt people need to forgive to be released and restored to freedom

  • The Gospel of St. John 20:23 says that we have to release the sins of others if we are going to be released. This means that if we do not forgive others then the very thing we have become victimized with will become a part of our life. For example, alcoholic fathers breed alcoholic sons if their sons do not forgive and release their fathers.
  • The good news is that, through the efficacious blood of Christ, we can all be healed and set free from all past hurts so we can comfort others with the same comfort we ourselves have received from God (2 Corinthians 1:4).

Truly our mess can become our message!

„Was Macht hat, mich zu verletzen, ist nicht halb so stark, wie mein Gefühl, verletzt werden zu können.“
William Shakespear